Ausgabe 11 – September 2015

„Der lange Weg zum Ich“

Inhalt

1 Titelbild Strand (Pia)
2 Die Redaktion
3 Impressum
4 Inhalt
6 Vorwort
7 Liebes Redaktionsteam der TuLPE
8 Ich bin kein Engel
9 Werde der du bist!
11 Der Lebensweg aller Menschen ……
12 Das Leben meistern
13 Vorgestellt
16 Mein Leben – Dein Leben
17 „Ich glaub an Dich“ – Sommerfest in Mechterstädt
18 13. Tag der Selbsthilfe auf Erfurter Anger mit Parkinsonchor und Qi Gong
19 Singen
20 Ein langer Weg, doch ich bin ihn gegangen
22 Dialog der Schwestern
24 Der lange Weg zum Ich, … ich fnde ihn nicht …
25 Begegnung mit Himmel und Hölle
28 Mein langer Weg zum Ich
30 Der lange Weg zum ICH
33 Wir tanzen hier
34 Zwangseinweisung bei Migranten vorprogrammiert
36 Am Nachthimmel
36 Gelehrt sind wir genug.
37 Psychische Erkrankungen in den Medien
38 Eines der Geheimnisse?
39 Psychische Krankheiten und Sucht
40 Einmal das volle Programm bitte
41 Wo kämen wir hin
42 Buchvorstellung
44 Saisonausklang
45 Herbst(Al Kuwaiti)
46 Herbst(Dr. Schwarz)
47 Vogellieder
48 Ein bisschen mehr Friede
48 Es fiel auf
49 RÄTSEL UND DENKAUFGABEN
50 Hof – Konzert
52 Lichtjahr
53 Kräuterhexentipps für Leib und Seele
56 Bild Pia

Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser,

sicher hat sich ein jeder schon einmal gefragt „Wer bin ich eigentlich“? Das klingt so einfach, aber denkt man darüber nach, ist es gar nicht so leicht, diese Frage zu beantworten. Doch ich glaube, es ist spannend, sich die Zeit zu nehmen, mit seinem „ICH“ zu beschäftigen. Viele Menschen sagen: „Ich bin halt so, wie ich bin!“ Haben sie sich wirklich schon gefragt: „Warum bin ich so, wie ich bin?“
Gerade psychisch Kranke, welche durch bestimmte Umstände und Ereignisse in die Depression geraten sind, oder von anderen seelischen Leiden betroffen sind, sehnen sich nach einem glücklichem „ICH“. Ist man erst einmal in die Krise geraten, bedeutet es für denjenigen einen äußersten Kraftaufwand, wieder zu sich selbst zu finden. Durch mangelndes Selbstwertgefühl und Isolation von der Umwelt, geben viele auf und finden sich mit ihrem Schicksal ab.
Doch andere wiederum kämpfen, um wieder am Leben teilnehmen zu können. Es ist nicht unproblematisch und mühelos, kostet großen Willen und auch Disziplin, aus dem Teufelskreis der alten Strukturen und von dem festgefahrenen Weg des alten Leben auszuscheren. Und wir Betroffenen haben es nicht einfach, wiederholten Schüben unserer Krankheit die Stirn zu bieten.

Dass es sich lohnt, die Hoffnung auf dem langen Weg zum „ICH“ nicht aufzugeben, zeigen die Erfahrungsberichte von mutigen Menschen im Umgang mit ihrer Krankheit.

Pia Bauer
im Namen der Redaktion