Ausgabe 04 – September 2013

„Machtvolle Krise?“

Inhalt

1 Titelbild
2 Redaktionsteam
3 Impressum
4 Inhaltsverzeichnis
5 Vorwort
6 Gedicht „Hilfeschrei“
7 Leserbrief über Depression
8 Erfahrungsbericht über Stigmatisierung
9 Definition Krise
10 Geschichte über Toni, den Klumpen
12 Gedicht „Waren das falsche Gedanken“
13 Die vielen belastenden Ereignisse
14 Erfahrungsbericht „Die Zeit heilt alle Wunden“
16 Definition Schizophrenie
17 Selbsthilfe bei Schizophrenie
18 Gedicht „Nichts“
19 Definition Psychose
20 Psychisch erkrankte bedeutende Menschen
21 Erfahrungsbericht „Aus den Fugen“
23 Gedicht „Lass mich sein, wie ich bin“
24 Erfahrungsbericht „Ich fühle mich als Folteropfer“
25 Erfahrungsbericht „Einweisung in die Psychiatrie“
26 Erfahrungsbericht „Moderne Psychiatrie“?
28 Gedicht „Mein Regenbogen“
29 Erfahrungsbericht „Arrogante Diagnostik“
31 Psychopharmaka, Fluch oder Segen?
32 Zwang und Gewalt vermeiden
33 Erfahrungsbericht „Kein Trost erlaubt“
34 Gedicht „Entwurzelt“
35 Das Thüringer PsychKG
36 Aus der Krise Potentiale entwickeln – EX-IN
37 Thüringen im Trialog
40 Krisenintervention
41 Gedicht „Wahn“
42 Das Krisenhaus
44 Geschichte der Soteria-Bewegung
45 Erfahrungsbericht „Soteria bedeutet Rettung“
46 Fachtagung des Thüringer Landesverbandes Psychiatrie-Erfahrener e.V.
47 Die PatVerFü
48 Erfahrungsbericht zur PatVerFü
49 Patientenfürsprecher
51 Beschwerdestelle für psychisch erkrankte Menschen
52 Unabhängige Patientenberatung Deutschlands
54 Veranstaltung: „Fachtagung des DGSP“ in Erfurt
55 Humor
56 Kognitive Übungen
58 Kräuterhexe
60 Rückseite: „Jan und seine Gegner“ von Thomas Dastho

Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser

oft werden unsere aktiven ehrenamtlichen Mitarbeiter von Menschen gefragt: „Warum tut ihr das? Was springt bei Eurer Arbeit für Euch selbst heraus? Ihr werdet doch nichtmal bezahlt für die Arbeit, die ihr für Andere tut!“
Fragen und Meinungen, welche in unserer konsumorientierten Gesellschaft, in der Geld und materieller Erfolg das einzig Wichtige im Leben zu sein scheinen, leider von nicht Wenigen vertreten werden. Was aber, wenn Menschen durch den enormen Leistungsdruck oder Schicksalsschläge in eine psychische Krise geraten? Wer ist dann für sie da und fängt sie auf?
Immer mehr bezahlte Tätigkeiten im sozialen Bereich fallen weg und können nur noch durch ehrenamtliche Tätigkeit abgedeckt werden. Ehrenamtliches Engagement bedeutet Dienst am Gemeinwesen und der Wert dessen wird leider von Vielen unterschätzt.
Durch Freiwillige und unetgeltliche Arbeit praktizieren Menschen Gemeinschaft, Toleranz, Achtung, Vertrauen und Wertschätzung mit – sowie untereinander. Der „Thüringer Landesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V.“ braucht Mitstreiter, welche sich mit Herz aktiv für Menschen in seelischen Krisen einsetzen und ihnen Hilfe und Unterstützung anbieten.
Wenn wir bei Ihnen, liebe Leser, Interesse an einer Mitarbeit in unserem Verein geweckt haben, würden wir uns auf Ihre persönliche Bekanntschaft freuen.

Pia Bauer
im Namen der Redaktion