Ausgabe 03 – Juni 2013

„(Sehn) – Sucht“

Inhalt

1 Titelseite
2 Redaktionsteam
3 Impressum
4 Inhalt
5 Vorwort
6 Leserbrief
7 (Sehn)-SUCHT
8 Definition Sucht
10 Wie entsteht Sucht
12 Wenn Alkoholmissbrauch zur Sucht wird
14 Erfahrungsbericht „Mein Leben mit der Doppeldiagnose“
17 Erfahrungsbericht „Alkohol und Drogen“
19 Erfahrungsbericht „Alkohol“
22 Erfahrungsbericht „Mein Lebenswandel“
27 Gedicht „Nie mehr allein“
28 Erfahrungsbericht“Ich lebe ohne Alkohol“
29 Aquarell „Mein Weg“
30 Foto/Gedicht
31 Dein Freund?
32 Gedicht „Der gerettete Trinker“
33 Nikotinsucht
35 Essstörung
36 Gedicht „Magersucht“
37 Drogensucht
39 Erfahrungsbericht „Von der Euphorie zum Absturz“
40 Gedicht „Kaputt“
41 Medikamentensucht
42 Sexsucht
43 TLPE – Wir sind für Dich da
44 Sonnenschein
45 Was genau versteht man unter Spielsucht?
47 Erfahrungsbericht „Meine Spielsucht“
50 Workholic
51 Der Baum
52 Sucht – Angst – Depression
53 Gedicht „Die Stimme der Seele“
54 Co-Abhängigkeit
55 Sucht verhindern helfen
56 Möglichkeiten der Behandlung
58 Wendepunkt e.V. Eisenberg stellt sich vor
60 IfHS stellt sich vor
61 Die Eisenberger Tafel stellt sich vor
63 Der Schwerbehindertenausweis
65 Buchvorstellung „Meine hungernde Seele“
66 Buchvorstellung „Sein strahlendes Licht“
67 Veranstaltungen
68 Witze
70 Kräuterhexe

Vorwort

Hallo, Liebe Leserinnen und Leser

sicher haben Sie, genau wie wir den Frühling in diesem Jahr mit besonderer SehnSUCHT erwartet.
Lange sah es nicht danach aus, doch (natur-)gesetzmässig erscheint er dann mit Macht und nun halten Sie schon unserer Sommerausgabe in den Händen.
Unser aktuelles Heft befasst sich , wie angekündigt, mit dem Thema „Sucht“. Wieder haben wir ein sehr komplexes Krankheitsbild aufgegriffen, weil wir der Meinung sind, dass es viele Menschen gibt, welche sich damit auseinander setzen müssen und die betroffen sind. Unser Alltag macht es uns nicht leicht und auch die Medien bombardieren uns geradezu mit Verlockungen, die fü Manchen letztendlich zu einer Sucht ausarten. Konkurrenzdenken wird gross geschrieben, nur der perfekt funktionierende Mensch, welcher Höchstleistungen bringt, verdient sich Ansehen und Bedeutung in unserer Gesellschaft. Dynamisch, Erfolgreich und dazu möglichst mit einem perfekt schönen Körper, – so sollte der Mensch von heute ausgestattet sein. Viele geraten immer mehr unter seelischen Druck und aus Angst zu versagen, wird zur Droge, z.B. Tabletten, Alkohol usw. gegriffen. Am Ende steht die Sucht.
Was verstehen wir unter dem Begriff „Sucht“?. Sucht ist der umgangssprachliche Begriff für verschiedene medizinisch – psychologische Krankheitsbilder. Genau gesehen bedeudet der moderne Suchtbegriff „Abhängigkeit oder Missbrauch von bestimmten Substanzen, Gefühlen oder Verhaltensweisen“. Synonyme hierfür sind, um nur einige zu nennen: Abhängigkeit, Laster, Besessenheit, Hörigkeit, Verlangen, Schwäche, Leidenschaft, Zwang, Manie.
Sucht ist kein Randproblem in der Gesellschaft und ist häufig mit dramatischen persönlichen Schicksalen verbunden. Es ist nicht leicht, sich als erkrankter Mensch zu seiner Krankheit zu bekennen, sich dem Kampf gegen diese zu stellen und sich Hilfe zu suchen.
Der Thüringer Landesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V. (TLPE) möchte Unterstützung geben, den Weg für ein eigenverantwortliches und gesundheitsorientiertes Leben zu finden, sowie um die Möglichkeiten zu erkennen, dem Leben wieder die guten Seiten abzugewinnen und sich seinen Anforderungen gewachsen fühlen zu können. Er ist offen für Betroffene sowie deren Angehörigeund versucht mit Rat plus Unterstützung zur Seite zu stehen. Denn psychisches Leiden und Sucht sind eng miteinander verbunden.
Wir stellen in dieser Ausgabe unserer Zeitschrift bestimmte Krankheitsbilder zur Problematik „Sucht“ vor, möchten aber auch ebenfalls auf Prävention, Hilfe für Betroffene und Nachsorge eingehen, da wir der Meinung sind, dass diese Themen von ganz besonderer Bedeutsamkeit sind.

Pia Bauer
im Namen der Redaktion